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Ginseng (koreanischer Ginseng oder Panax Ginseng) ist das weltweit bekannteste Adaptogen.

Panax Ginseng Wirkung

Viele positive Effekte werden mit dem Extrakt der Panax Ginsengwurzel verbunden. Nicht alle Wirkungen lassen sich vollständig, durch die wissenschaftliche Forschung, abgedecken. In vielen Bereichen gelten diese Effekte nur als schwach oder kaum vorhanden.

Gesichert aber ist: Ginsengwurzel eignet sich besonders gut bei andauernder Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Kraftlosigkeit, bei nachlassender Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sowie zur Wiederherstellung der körperlichen Leistungsfähigkeit z.B. nach Krankheiten.

Ginseng-Wirkstoffe helfen, die Stoffwechsel- und Organfunktionen auszugleichen und leisten einen wichtigen Beitrag zu mehr Leistungskraft.

Ginseng statt Koffein

In NZT.2 haben wir Koffein durch Ginseng ersetzt, da Koffein bekannt dafür ist, zwar Kognition und Energie zu steigern, auf der anderen Seite jedoch auch Nervosität verursacht. Wir testeten auch viele andere bekannte und weniger bekannte Stoffe, aber keiner schien so geeignet zu sein wie Ginseng. Weiterführend erfahren Sie noch mehr über die synergistische Wirkung von Ginseng und Ginkgo in Kombination mit anderen Wirkstoffen.

Wirkung von Ginseng auf die geistige Leistungsfähigkeit

Die angepriesenen Vorteile von Ginseng können nicht immer wissenschaftlich belegt werden. Vielleicht liegt es daran, dass die Energie-Wirkung größtenteils geistiger und nicht körperlicher Natur ist.
Auf der mentalen Ebene scheint es aber doch einige Beweise auf die stärkende Wirkung von Ginseng zu geben. Dies bedarf jedoch noch weiterer Forschung. Nachfolgend finden Sie einige Ergebnisse einer Meta-Analyse von Ginseng und seinen Auswirkungen auf den zahlreichen Ebenen der kognitiven Leistungsfähigkeit im Vergleich zu Placebo. Aufgrund von qualitativen Problemen einiger Studien sind weitere wissenschaftliche Forschungen notwendig, um stärkere Schlüsse daraus zu ziehen.

Die Geschichte des Ginseng

Panax Ginseng wurde in der Mandschurei (China) vor mehr als 5000 Jahren entdeckt. Am Anfang wurde er vor allem als Nahrung verwendet, aber allmählich wurden auch seine belebenden Eigenschaften erkannt. Um 3000 vor Christus war die Nachfrage nach Ginseng höher als seine Verfügbarkeit. In diesem Zeitraum begann der internationale Handel in Korea. Der koreanische Ginseng wurde mit chinesischer Seide und Medizin gehandelt.
Erst Tausende von Jahren später wurden weitere Arten von Ginseng entdeckt, wie zum Beispiel der amerikanische Ginseng, Panax quinquefolius, durch einen Jesuiten in Kanada im Jahre 1716.

Botanische Informationen über Ginseng

Ginseng wird vom chinesischen Wort renshen abgeleitet. Das „ren“ steht für Mann und „shen“ für Kraut. Dies ist wahrscheinlich auf die Signaturlehre zurückzuführen, da die Wurzel von Ginseng eine physische Ähnlichkeit mit einem Mann aufweist.

Panax Ginseng ist ein Teil der Gruppe der Doldenblütler-artigen Blütenpflanzen, die Apiales genannt werden. Es gehört der Familie der Efeupflanzen mit der Untergruppe „Araliodeae" und der Gattung Panax. Andere Pflanzen aus der Gattung Panax sind Panax quinquefolius (amerikanischer Ginseng) und Panax japonicus (japanischer Ginseng). Der sibirische Ginseng (Eleutherococcus senticosus) ist zwar eine Efeupflanze, gehört aber nicht der Gattung Panax.
Zu den wichtigsten Inhaltstoffen der Ginsengwurzel gehören Saponine, die auch Ginsenoside genannt werden sowie ätherische Öle, Phytosterole, Peptidoglykane und verschiedene Zuckerverbindungen.

Effekte von Ginseng auf die mentale Leistung nach der Meta-Analyse

+ Positive Wirkung von Ginseng

  • Verbesserte Leistung bei einer Aufgabe mit einem großen Bedarf an Erinnerungsvermögen. Die Testpersonen mussten auf einen Reiz hin drei Schritte zurück (N-back), (Kennedy, 2007) antworten. Dieser Effekt war noch 4 bis 8 Wochen nach der Anwendung vorhanden.
  • D 'Angelo (1986) fand eine Verbesserung bei Kopfrechenaufgaben.
  • D 'Angelo (1986) fand eine Verbesserung der Antwortzeiten bei einer Antwortaufgabe mit mehreren Reizen (Wahl-Reaktions-Aufgabe) nach 12-wöchiger Einnahme von Ginseng, im Vergleich zum Placebo.
  • D 'Angelo (1986) fand eine Verbesserung bei einer Tast-Aufgabe, eines einfachen Finger-Tast-Tests. Dieser Effekt wurde nach 12-wöchiger Einnahme von Ginseng sichtbar, im Vergleich zum Placebo.
  • Sunram-Lea (2005) stellte nach 2-tägiger Einnahme von Ginseng eine Verbesserung bei einer Wahl-Reaktions-Aufgabe, im Vergleich zum verabreichten Placebo, fest. 
  • Sunram-Lea (2005) stellte auch nach 2-tägiger Einnahme von Ginseng eine Verbesserungen der Reaktionsgeschwindigkeit, im Vergleich zum Placebo, fest. 
  • Sorensen (1996) erkannte durch die Einnamhme von Ginseng eine Verbesserung der selektiven Erinnerung, im Vergleich zum Placebo.
  • Kennedy (2007) stellte einen Effekt auf die Ruhe fest, also ein Gefühl der wahrgenommenen Ruhe bei einem bestimmten Test.

- Keine positive Wirkung von Ginseng wurden gefunden für

  • Kennedy (2007) fand keinen positiven Effekt bei einem sogenannten „Corsi Block Digit Span"-Test, bei dem sich die Testperson an so viele Zahlen wie möglich erinnern sollte.
  • D'Angelo (1986) entdeckte keinen positiven Effekt auf die Konzentration und Aufmerksamkeit bei einem „Auswahl-Test". Bei diesem Test sollten Testpersonen spezifische Objekte auf einem Papier so schnell wie möglich durchstreichen.
  • D'Angelo fand keine Verbesserungen in der Geschwindigkeit der Verarbeitung bei einer sogenannten „logischen Deduktions-Aufgabe". Bei einer solchen Aufgabe sollten Testpersonen logische Muster so schnell wie möglich ergänzen.
  • D'Angelo (1986) konnte keine Verbesserungen in der Beantwortungszeit bei den zwei Aufgaben „einfachen visuelle Reaktionszeit" und „einfache kontrollierende Reaktionszeit" feststellen.
  • Sunream-Lea (2005) fand keinen Unterschied in einer Kontinuität der Aufmerksamkeit, Qualität der Erinnerung, Arbeitserinnerung und sekundäre Erinnerung.
  • Sorensen (1996) fand keinen Unterschied in Konzentration und Aufmerksamkeit bei der Einnahme von Ginseng bei einem sogenannten D2-Test. Bei diesem Test sollten Testpersonen D's mit 2 Pfoten auf einem Papier mit D's durchstreichen.
  • Sorensen (1996) fand keine Verbesserungen in bestimmten Parametern, bei psychomotorische Funktionen, bei einfachen kontrollierenden Reaktionszeiten, bei einfachen visuellen Reaktionszeiten und Finger-Tast-Tests.

Neuropharmakologische Wirkung von Ginseng

Ginseng-Extrakte liefern viele aktive Wirkstoffe.

Neben Magnesium und vielen Vitaminen enthält Ginseng sogenannte Ginsenoside.

Diese speziellen Saponine (Seifen-ähnliche Substanzen aus Zuckerarten) weisen eine Reihe pharmakologischer Wirkungen auf. Ginsenoside sind Steroid-ähnliche Verbindungen, die sich auf die gleichen Rezeptoren auswirken wie Sexualhormone. Untenstehend sehen Sie die 4 Ginsenoside. Die bekanntesten von ihnen sind Rb1 und Rg1. Sie scheinen ein komplexes Profil sowohl auf hemmende als auch auf anspannende Aktivität des Gehirns zu haben. Vielleicht ist dies der Grund, warum Ginseng zu den Adaptogenen zählt. Ein Adaptogen stabilisiert den Körper bei Stress-Situationen. Es aktiviert (gibt Energie) bei Inaktivität und hemmt, wenn man übermäßig angespannt ist (Stress).

Ginseng und Gedächtnis / Lernen 

Die meisten der Wirkungen der Ginsenoside auf das Gedächtnis und Lernen wurden an Tieren entdeckt, deshalb ist es nicht immer sicher, ob diese Wirkung auch auf Menschen übertragbar ist. Ginsenosid Rb1 scheint eine Wirkung auf die cholinergen Systeme im Gehirn zu haben. Es erhöht die Aufnahme von Cholin in cholinergen Nervenenden. Außerdem erhöht es die Freisetzung von Acetylcholin in den Hippocampus-Regionen des Gehirns.
Die Wiederaufnahme von GABA, Glutaminsäure, Opaminen, Noradrenalin und Serotonin wurde in Synapsen dadurch blockiert, darum bleiben diese Neurotransmitter länger aktiv.

Synergistischer Effekt zwischen Ginseng und Ginkgo biloba

Der kombinierte Einsatz von Ginseng und Ginkgo scheint einen so genannten synergistischen Effekt zu haben. Es bedeutet, dass der Effekt der gleichzeitigen Verwendung von beiden größer ist, als die Vorteile der einzelnen Verwendung. In einer Studie in New Castle an der Universität Northumbria wurden Ginseng und Ginkgo kombiniert, was zu spektakulären Ergebnissen führte. Es schien, als ob Ginkgo einen positiven Effekt auf die Konzentration hatte und Ginseng auf das Gedächtnis. Aber in der Kombination wurden beide Aspekte noch gesteigert: Ginkgo erhöhte die erinnerungsfördernde Wirkung von Ginseng und Ginseng erhöhte die Konzentrationswirkung von Ginkgo.

Die Kombination von Ginseng und Ginkgo hatte eine positive Wirkung auf die Erinnerung bestimmter Worte und Bilder. In der so genannten Aufgabe des Rückwärtszählens von einer hohen Zahl (z. B. 1000) wurde die Leistung stark verbessert. Bei einer bestimmten Dosierung war die Leistung der Subtraktion der Zahl 7 genauso gut wie die der Zahl 3. Die Leistung war sowohl schneller als auch genauer. Ginseng hatte zwar einen positiven Effekt auf die Geschwindigkeit, aber mit geringerer Tendenz zur Richtigkeit. Die Geschwindigkeit erhöht sich meist auf Kosten der Genauigkeit und umgekehrt. Die Verwendung einer Kombination aus Ginseng und Ginkgo schien beides zu verbessern, ohne solche Kompromisse. Eine intuitive Erklärung dafür ist, dass diese Kombination die mentale Energie erhöht. Das ideale Verhältnis aus Ginkgo und Ginseng nach dieser Studie lag bei 40% Ginkgo und 60% Ginseng mit einer kombinierten Dosierung von etwa 400 mg.

In unserer Formel NZT.1 verwenden wir eine Kombination von 33% versus 66%, 100 mg Ginkgo gegenüber 200 mg Ginseng, da unsere Formel natürlich viel komplizierter ist. Unserer Erfahrung nach ergaben diese Dosierungen den besten ausgleichenden Effekt. In der Regel konzentrieren wir uns auf die Schaffung eines anregenden Mittels, aber zur gleichen Zeit sollte es entspannend wirken, ein belebendes, frisches und klares Gefühl erzeugen und trotzdem relaxieren. Die tolle Kombination von Ginseng und Ginkgo ist ein unverzichtbarer Bestandteil von NZT.1.

Sorten von Ginseng

Von Ginseng gibt es mehrere Sorten. Die bekannteste ist der Panax Ginseng. Sogenannter Roter Ginseng wird durch das Trocknen von Ginseng-Wurzeln bis auf 86% der Trockensubstanz hergestellt. Aus diesem Grund ist er weniger anfällig für Bakterien und Schimmel. Unser Extrakt enthält satte 20% Ginsenoside. Aufgrund der hohen Konzentration ist er extrem stark. Ginseng ist schwer zu kultivieren und nur ein humusreicher Boden mit viel Schatten bietet ihm ein gutes Umfeld für das Wachstum. Es dauert 3 Jahre bevor die Wurzeln für die medizinische Verwendung ausgebildet sind. Generell wird angenommen, dass alte Wurzeln die stärksten sind und somit die teuersten. Aufgrund der hohen Nachfrage und der langen Wachstumszeit wird Ginseng heute vielerorts kultiviert.